Bei den wöchentlichen Treffen oder während den Lagern erlebst du grosse Abenteuer. Du kannst auf Fantasiereisen gehen, singen, tanzen, dich austoben, kämpfen, spielen und lachen. Wir bieten dir unendlich viele Anlässe, bei denen du zu Fuss, mit dem Velo oder sonst irgendwie unterwegs sein kannst.
Du kannst an grossen Spielen und Lagern teilnehmen und erfahren was es heisst, Probleme mit Hand, Herz und Kopf zu lösen! Du lernst dich in der freien Natur durchzuschlagen und sie zu respektieren. All diese Erlebnisse kannst du mit deinen Kolleginnen teilen.
Geschichte der Pfadi
Die Pfadi wurde im Jahre 1907 von Lord Baden Powell (BiPi genannt) gegründet. Im ersten Pfadilager nahmen 22 Knaben aus allen sozialen Bevölkerungsschichten teil. Er schrieb das Buch "Pfadfinder", das in fast alle Sprachen übersetzt wurde. Daraufhin bildeten sich auf der ganzen Welt nach und nach Pfadigruppen.
Die Mädchenpfadi entstand, als in einem Pfadilager plötzlich unter den vielen Boy-Scouts ein paar Mädchen auf B.P. zu gingen und zu ihm sagten: "Wir sind die Girl Scouts, Mister Baden Powell."
Im Jahre 1909 wurden auch die Mädchen unter dem Namen "Guides" in die Bewegung aufgenommen. Im Jahre 1912 heiratete B.P. Olave Saint Clair Soames, die später als "Chief Guide" der Leitung der Pfadfinderinnen übernahm.
Die Pfadibewegung Schweiz
Die Pfadibewegung Schweiz (PBS) ist 1987 aus der Fusion des Schweizerischen Pfadfinderbundes (SPB) und des Bundes Schweizerischer Pfadfinderinnen (BSP) entstanden. Der SPB wurde 1913 gegründet, der BSP 1919. Sie haben sich zusammengeschlossen, um ihre Kräfte und Ideen zu vereinen und einem wichtigen Wunsch der Mitglieder zu folgen. Alle Pfadi in der Schweiz sind Mitglieder der PBS, die mit ihren 50'000 Mitgliedern (stand 2003) die grösste Jugendorganisation der Schweiz ist. www.pbs.ch
Das Stufenmodell der Pfadibewegung Schweiz (PBS) und wie es bei uns ausgeführt wird
Um den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerecht zu werden, hat die PBS ihre Mitglieder in fünf Altersstufen eingeteilt. Diese Struktur garantiert, dass alle Aktivitäten altersgerecht gestaltet werden können. Wir haben aber noch keine Biberstufe, wie es die Pfadibewegung Schweiz vorschlägt (das wären die jüngsten Kinder, 5 bis 6-Jährige). Näheres zum neuen Stufenmodell...
Die jüngsten Mädchen in unserer Pfadi heissen Wölfli. Einmal pro Woche treffen sich die Wölfli an einem Nachmittag. Im Spiel entdecken und lernen die Kinder Neues, erleben die Gruppe und schliessen neue Freundschaften. Auch das Basteln kommt nicht zu kurz und Natur-Erlebnisse sowie gemeinsame Unternehmungen sind wichtige Aspekte. Ab und zu organisieren die Leiterinnen ein Weekend für die Kinder, manchmal sogar ein kurzes Herbst - oder Sommerlager (eine Woche). Wenn die Kinder es sich wirklich zutrauen (natürlich haben auch die Leiterinnen da ein Wörtchen mitzureden), können sie auch mal mit den "Grossen" ins Sommerlager, für eine Woche, Pfadistufen-Luft schnuppern.
Mit zehn Jahren treten die Wölfli in die Pfadistufe über. Als Pfadi treffen sie sich regelmässig am Samstag - Nachmittag zu gemeinsamen Aktivitäten. Meistens sind sie im Freien anzutreffen. Die Aktivitäten sollen Kopf, Hand und Herz ansprechen. Sie reichen von gestalterisch - handwerklichen Bereiche über Pfaditechnik, Sport, Gemeinschafts- und Naturerlebnisse bis zu ruhigen, besinnlichen Momenten, zum Beispiel am Lagerfeuer. Höhepunkt des Jahres ist das zweiwöchige Sommerlager im Zelt.Mit 13 Jahren können die Jugendlichen den Leitpfadikurs besuchen und danach etwa ein Jahr lang eine erste verantwortungsvolle Rolle (eben als Leitpfadi) übernehmen: Ein Leitpfadi nimmt zeitlich und örtlich begrenzt für eine kleinere Gruppe, das Fähnli, Verantwortung.
Vielen jungen Erwachsenen ist ein Bedürfnis, eigene Ideen in ihrer Gruppe in die Tat umzusetzen. Dies ist bei den Pios möglich. In Equipen entwickeln sie ihre eigenen Aktivitäten, planen sie bis ins Detail und führen sie aus. Erfahrene Leiterinnen und Leiter (sie haben Pio-und J&S - Kurse absolviert) stehen ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Die Pios sind nicht mehr aktiv in der Pfadistufe, sie sind für sich eine Gruppe, nehmen aber an den Abteilungsanlässen wie Waldweihnachten usw. teil.
Rover ab 18 Jahren
In der Roverstufe treffen sich die Leiter aller Stufen. Sie organisieren zusammen diverse Anlässe: Leiterausflüge, Heimwochen, etc. Natürlich kommt auch der Spass nicht zu kurz, daher gibt es auch Anlässe wie Ski- und Snowboard Weekend. In die Roverstufe gehören bei uns auch die ehemaligen Pfadis und Leiterinnen unserer Abteilung. Sie sind nicht mehr aktiv, möchten aber trotzdem hin und wieder etwas zusammen unternehmen: Etwa zwei bis viermal jährlich findet so ein Anlass statt.
Abteilung Weissenstein
Unsere Abteilung besteht aus rund 50 Pfadfinderinnen. Die Pfadinachmittage verbringen wir in unserem Pfadiheim bei St. Niklaus. Neu heisst unsere Pfadistufe: Stamm Waldegg. Die Wölfli verbringen ihre Nachmittag draussen oder in eurem schönen selbst gestalteten Raum im PASS-Heim, etwa 100 m vom Weissenstein-Heim entfernt.
Wir freuen uns aber, schon bald umziehen zu dürfen, ins renovierte und umgebaute Steinhauerhaus auf dem Pfadigelände (voraussichtlich im Sommer 2012).
Unser Jahr hat ein volles Programm, so zum Beispiel das Pfingstlager (Pfi-La), den Unterhaltungsabend (UA), die Waldweihnacht oder das Heimfest (alle 2 Jahre). Details sehen sie in unserem Jahresprogramm.
Administrative und moralische Unterstützung erhalten wir vom Elternrat der Abteilung und unserem J&S-Coach. Und wir sind sehr froh, werden unsere Heim gut betreut vom Heimverein. Dieser kümmert sich auch um die Vermietung der Heime.