| Bu-La 2008: Rückblick |
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Fantastische Abenteuer in Fantasia
„Ein Bundeslager, zu dem sich alle Pfadis der Schweiz einfinden, gibt es nur alle 12- 14 Jahre, das letzte 1994. Contura wird mit über 22'000 Teilnehmenden das grösste Pfadilager sein, welches in der Schweiz je stattgefunden hat. Ein einzigartiges Erlebnis für jeden Teilnehmenden wird der Austausch mit Pfadis aus unterschiedlichen Kantonen und Sprachregionen sein. Teilnehmen werden auch ausländische Pfadis. Während des Lagers werden neue Freundschaften geknüpft und Einladungen zu gemeinsamen Abendessen gemacht.“
So etwa lautete der Beschrieb des Grossanlasses auf der - eigens für das Bundeslager „Contura08“ aufgeschalteten - Website. Ein Bu-La mitzuerleben gehört wohl zum Höhepunkt jeder Pfadfinderlaufbahn. Klar, dass auch wir, die Mädchenpfadi Weissenstein aus Solothurn uns dieses Ereignis nicht entgehen liessen. Die Vorbereitungen für das 2-wöchige Zeltlager an der Linthebene waren für die Leiterinnen zeitaufwändig. Obwohl das Lager Contura08 in acht Unterlager aufgeteilt wurde, in welchen sich je „nur“ etwa 2000 Teilnehmende befanden, musste die Organisation perfekt sein, damit schliesslich jede Gruppe zufrieden war. Diverse Treffen im Voraus mit der Unterlagerleitung und den anderen Gruppen waren notwendig, das Lagerprogramm musste genau auf die Aktivitäten der anderen Teilnehmer abgestimmt werden, usw. Mit dem Planen wurde aber auch die Vorfreude immer grösser und so konnten wir es kaum erwarten, bis wir uns am Montagmorgen endlich alle am Bahnhof Solothurn einfanden Foto( 1) und uns gemeinsam auf den Weg in unser Unterlager, nach „Fantasia“, machten.
Nach einer grossen Eröffnungsfeier in „Fantasia“ begann der eigentliche Lageralltag Dieser spielte sich im Grunde ähnlich ab wie in den ganz normalen Sommerlagern. (Foto 2,3,4,5,6). Ausser, dass man auf dem Lagerplatz neben dem Schweizerdeutsch auch oft Französisch oder Italienisch hörte oder dass mancher Trupp um uns ungewohnt gigantische Lagerbauten aufstellte (Foto 7). Und dass man sich zwischendurch im lagereigenen Bassin erfrischen (Foto 8), in einem Funpark vergnügen oder am Lagerkiosk nebst vielen Souvenirs auch eine tägliche Lagerzeitung lesen konnte. Das vielseitige Programm, welches teils von der Unterlagerleitung, teils von den Weissensteiner-Leiterinnen gestaltet wurde, ermöglichte jedem Kind, seine ganz persönlichen Erfolgserlebnisse aus dem Lager mitzunehmen. Zu den gemeinsamen Höhepunkten gehören aber bestimmt ein Konzertabend, an dem die Leiterinnen zusammen mit den Kindern bis in die Nacht tanzten (Foto 9), das erfrischende Baden in der Linth (Foto 10), der Austausch mit anderen Kindern und Leitern, und, und, und...
Die erste Woche war meist sonnig und - manchmal unangenehm – heiss.
Gegen Ende des Lagers jedoch, hinterliess uns auch das Wetter einen bleibenden Eindruck. Gleich zwei Abende nacheinander bliesen heftige Windböen durch unser Unterlager (Foto 11,12,13). Die meisten unserer Zelte und Lagerbauten trotzten dem ersten Sturm und wir konnten sie tags darauf in mühsamer Arbeit wieder aufbauen(Foto 14). Den zweiten Böen hielten sie jedoch nicht mehr stand (Foto 15,16,17).
Dank hilfsbereiten Lagerplatznachbarn, die uns ihr Tipizelt zur Verfügung stellten, hatten wir bei auf dem Sturm folgenden Regen trotzdem ein Dach über dem Kopf. Obwohl wir während der zwei Wochen um einiges weniger schliefen als gewohnt, vergingen sie wie im Fluge. Die 1. August- und zugleich Schlussfeier, rundete das erlebnisreiche Bundeslager ab (Foto 18). Viel zu schnell machten wir uns mit tausenden anderen Bu-La-Teilnehmern von „Fantasia“ wieder auf den Heimweg (Foto 19). Erschöpft und verschwitzt, aber um viele tolle, fantastische Abenteuer reicher, kamen wir am Bahnhof in Solothurn an (Foto 20).
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